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Sebastian Poth- Abschied von der Verbandsliste

Sebastian Poth (m) beim Verbandsligaeinsatz in Steinbach mit seinen Assistenten Raik Noll (l) und Florian Höhl (r)

Ab dieser Saison muss sich unsere Vereinigung schweren Herzens von einem Gespannsführer verabschieden, der sich selbst als „Schiedsrichter der alten Schule“ und als „Freund der 3. Halbzeit“ beschreibt. Die Rede ist von Sebastian Poth, der stolz von sich behaupten kann, seit dem 1. Tag als Schiedsrichter für den VFR Hainchen zu pfeifen.

Bereits mit 14 wurde Sebastian Poth Schiedsrichter und ließ sich 1992 ausbilden. 5 Jahre nach seinem Neulingslehrgang stieg er in die damalige Gruppenliga, Bezirksliga, auf. 2001 machte er eine Pause von derselbigen, zog sich freiwillig zurück, nur um 2013 wieder in die Gruppenliga aufzusteigen und in der Hessenliga zu assistieren. In der Sasion 15/16 spielte er schon mit dem Gedanken sich erneut langsam zurückzuziehen, doch  seine Leistungen in dieser Saison machten ihm in Form des Aufstiegs in die Verbandsliga einen Strich durch die Rechnung und verschiebten seine Überlegungen bezüglich eines frewilligen Ausscheidens aus der Spielklasse in die vergangene Saison.

Sebastian Poth, ab der neuen Saison als Beobachter in der Verbandsliga unterwegs

Blickt man auf Poths Vita zurück, so ist da nicht nur der „Job“ des Schiedsrichters, sondern etliche ehrenamtliche Ämter. Stellvertretender Kreislehrwart, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kreis und für den Bezirk Frankfurt sind Beispiele für vergangene Aufgaben. Die Liste wird länger wenn man noch die Kreisadministration für den Kreisfußballausschuss betrachtet und die nicht zu vergessene Beobachter-Tätigkeit seit 2016. Trotz all dieser selbst auferlegten Verpflichtungen ließ sich Poth es auch nie nehmen kurzfristig Jugendspiele unter der Woche im eigenen Kreis zu leiten. Das stieß teilweise eigenen Erzählungen nach auf Verwunderung bei einigen Vereinsvertretern, die er jedoch nicht verstehen könne, das seien ja auch normale Fußballspiele, die geleitet werden müssten.

Kaum verwunderlich also, dass der Rückzug aus den Gespannsspielklassen der Vereinigung besonders schmerzt. Das Poth als Beobachter bis zur Verbandsliga, also seiner „alten Heimat“, eingesetzt wird, lässt ein wenig über den Verlust hinwegkommen. Dabei wünschen wir Sebastian Poth allerdings viel Spaß, Erfolg und stets ein gutes Händchen! Und natürlich vielen Dank für die bisherigen Tätigkeiten!