Ein standesgemäßer Abschied

Über 25 Kameraden begleiteten Matthias Kristek zum Verbandsliga-Abschied in Willingen.

Über 25 Kameraden begleiten Matthias Kristek beim Verbandsliga-Abschied in Willingen.

Die Büdinger Schiedsrichter haben ihren allseits beliebten Kameraden Matthias Kristek am vergangenen Wochenende in Willingen als Schiedsrichter der Verbandsliga verabschiedet! Mehr als 25 Sportskameraden begleiteten Kristek, der am Saisonende freiwillig die Verbandsliste verlässt, zur Partie SC Willingen gegen den SV Steinbach. Andreas Schröter und Freundeskreis-Präsident Gerhard Sinner dankten dem weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannten Büdinger Schiedsrichter und überreichten eine Erinnerungsplakette – damit ihm das Wochenende im Kreise seiner Kameraden in bester Erinnerung bleibt.

Andreas Schröter und Gerhard Sinner überreichen dem scheidenden Verbandsliga-Schiedsrichter eine Erinnerung an das Spiel in Willingen

Andreas Schröter (mitte) und Gerhard Sinner (rechts) überreichen dem scheidenden Verbandsliga-Schiedsrichter eine Erinnerung an das Spiel in Willingen.

Zwei Termine für Leistungstest im Juni

Zwei Termine im Juni: die KLP steht an!

Es ist der TÜV der Schiedsrichter: die jährliche Überprüfung der Fitness und der Regelkenntnis, die jeder Unparteiische ablegen müssen, um auch in der kommenden Saison Fussballspiele leiten zu dürfen. Die diesjährigen Termine wurden durch den Kreisschiedsrichteraussschuss festgelegt: Freitag, 17. Juni und Mittwoch, 22. Juni jeweils ab 19 Uhr auf dem Sportgelände des SSV Lindheim.

Während die Spitzenschiedsrichter bereits im April und Mai ihre Fitness unter Beweis stellen müssen, wird es für die Restlichen in Lindheim ernst. Als kleine Erinnerung, neben einem Regeltest mit 15 kniffligen Fragen muss ein Intervalltest absolviert werden, der den Anforderungen eines Spiels nahe kommt. Nach erfolgreichem Bestehen der Stramfraum-zu-Strafraum Läufe gibt es im Anschluss direkt den Stempel für die Spielzeit 2016/2017.

April-Lehrabend: Marcus Schmidt und der Freistoß

Kreislehrwart Marcus Schmidt

Kreislehrwart Marcus Schmidt

Kommenden Freitag steht bereits der vorletzte Lehrabend der aktuellen Fussballsaison für die Büdinger Schiedsrichter an. Bevor es in die heißen Endwochen auf den Plätzen geht, nimmt sich Kreislehrwart Marcus Schmidt das Thema des Freistoßes vor. Das besondere Augenmerk liegt hierbei auf der Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Freistoß, eine Grundlage des Schiedsrichterwesens, die in entscheidenden Momenten über Auf- und Abstieg entscheiden kann. Los geht es, wie gewohnt, ab 20 Uhr in der Bleichenbacher Gaststätte „Zur Traube“.

Chance nutzen und im Sommer Schiedsrichter werden!

Schiedsrichter werden im Sommer 2016

Unser Sommerlehrgang während der Europameisterschaft

Mit Blick auf den Fußballkalender für das Jahr 2016 fällt jedem Fan ein Highlight direkt ins Auge: die Europameisterschaft in unserem Nachbarland Frankreich im Juni und Juli. Während dieser Zeit, also in der Sommerpause der Amateurspielklassen, bietet der Büdinger Schiedsrichteraussschuss die Gelegenheit Schiedsrichter zu werden!

Fünf Lehrabende, ein Lauftest und der abschließende Prüfungstag – das sind die Voraussetzungen, um zur nächsten Saison Fußballspiele zu leiten. Die Termine sind selbstverständlich so gewählt, dass niemand ein EM-Spiel verpassen muss. Ganz im Gegenteil, durch das Erlernen der Regelinhalte und kurzweilige Vorträge wird vielleicht die eine oder andere Entscheidung beim großen Turnier verständlich.

Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal DFBnet. Sobald dies möglich ist werden wir Euch an dieser Stelle informieren. Weitere Informationen und genauere Termine erhaltet Ihr hier. Für Fragen zur Anmeldung oder zum Lehrgang selbst könnt Ihr Euch jederzeit an KLW Marcus Schmidt oder an Edgar Schäfer wenden, alle Kontaktdaten findet Ihr auf der Seite unseres Kreisschiedsrichterausschusses.

Seid dabei, wir freuen uns auf Euch!

 

Ü60-Feier stößt auch in diesem Jahr auf großes Interesse

Die Die „Alten Füchse“ bei Ihrem Treffen in Hettersroth

Es ist eine bewährte Tradition im Kreise der Büdinger Schiedsrichter, die von Freundeskreis-Präsident Gerhard Sinner und seinem Orga-Team auch in diesem Jahr wieder fortgeführt wurde: das Ü60-Treffen war wieder ein voller Erfolg. Um die 30 Schiedsrichter erschienen in Hettersroth und ließen in gewohnter Manier alte Zeiten aufleben indem sie die eine oder andere Anekdote von den hessischen Sportplätzen wieder hervorholten.

Die „Alten Füchse“ der Vereinigung bilden einen großen Anteil der heimischen Schiedsrichter. Über die Jahre haben sie eine ausgeprägte Gemeinschaft entwickelt. Während sie früher noch in Gespannen in den hessischen Leistungsklassen zusammen unterwegs waren, treffen sie sich heute zu solchen Veranstaltungen, die der Freundeskreis ermöglicht. Auch wenn sie heute nicht mehr in Gespannen unterwegs sind, ist ihr Beitrag zur Besetzung der Spiele enorm. Eines ist von früher allemal geblieben: die Begeisterung für den Fussballsport und der rege Austausche über die eigenen Spielleitungen. Rote Karten, rasante Spiele und tolle Erlebnisse schwingen minütlich durch das Sportheim der KSG Hettersroth.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem noch einige Ehrungen nachgeholt. Verdiente Schiedsrichter, welchem beim Kreissschiedsrichtertag im Januar nicht anwesend sein konnten, erhielten eine Urkunde und je nach Zugehörigkeit auch ein kleines Präsent. Hierbei wurde die größte Ehre Walter Kehm zuteil, der der Büdinger Vereinigung seit 55 Jahren angehört.

Der hohe Zuspruch ist für Gerhard Sinner einmal mehr ein Nachweis, dass es sich lohnt solche Veranstaltungen anzubieten: „Die Ü60 Feier ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir wollen allen Altersgruppen unserer Vereinigung die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen und schöne Erlebnisse zu teilen.“ Auch in diesem Jahr bedankten sich die Teilnehmer für die hervorragende Organisation und äußerten den Wunsch solche Treffen öfter zu ermöglichen. Die Ü60-Feier wird auch weiterhin fester Bestandteil des Kalenderjahres bleiben und so dem allgemeinen Schiedsrichterschwund entgegen wirken, denn so bleibt ein großer Teil der Unparteiischen dem Hobby wohl gesonnen!

 

Zweiter Auftritt beim Länderpokal ein Erfolg für Julia Boike

Der diesjährige Kader des U16 Länderpokals Julia Bokie in Duisburg (Vordere Reihe, Zweite von rechts)

Nachdem sie im vergangenen Jahr bereits Spiele des U16 Länderpokals in Duisburg leiten durfte, gelang auch der zweite Auftritt der Altenstädterin Julia Boike. Als eine der wenigen Vertreterinnen Hessens leitete die 20-jährige Studentin zwei Spiele selbst und war vier Mal an der Linie im Einsatz – mit durchweg tadellosen Leistungen!

Gleich zu Beginn des Länderpokals, einem Turnier bei dem die Auswahlmannschaften der einzelnen Landesverbände gegeneinander antreten, griff Boike in das Geschehen ein. Im Nordost-Duell zwischen Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in ihrem zweiten Spiel zwischen Thüringen und Berlin bot sie fehlerfreie Leistungen und konnte so beeindrucken. „Eine großartige Gelegenheit“, wie Boike selbst beschreibt. Das Besondere an dem jährlichen Turnier: begleitet werden die jungen Schiedsrichterinnen durch die vier Turniertage von Bundesliga-Beobachtern.

Geleitet wird der jährliche Lehrgang für ambitionierte Jung-Schiedsrichterinnen von Lutz Wagner, dem ehemaligen hessischen Aushängeschild in der Bundesliga. So ergab sich bei den abschießenden Bewertungen gar der Fall, dass die Büdinger Jung-Schiedsrichtern eine ganz persönliche Empfehlung mit auf den Weg bekam: „Im Feedback-Gespräch empfahl mir Lutz noch an der Durchschlagskraft meines Pfiffes zu arbeiten, dafür hätte ich beste Lehrbeispiele im eigenen Kreis“. Mit diesem persönlichen Rat und einem guten Gefühl ging es für Julia Boike nach den vier Turniertagen nach Hause. Für die Restsaison hat sie sich vorgenommen die Tipps umzusetzen und sich mit guten Leistungen für weitere Aufgaben zu empfehlen.
 

März-Lehrabend mit Andre Klein

Kommenden Freitag, am 18. März, steht der nächste Lehrabend der Büdinger Schiedsrichter an: Mit dem Offenbacher Kreislehrwart Andre Klein ist ein externer Referent zu Gast. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit der Kommunikation des Schiedsrichters, einem entscheidenden Standbein der Spielleitungen wie er selbst im Vorfeld sagt. Ort und Zeit bleiben gleich: 20 Uhr in der Bleichenbacher Gaststätte Zur Traube!

Höpp für Verbandslehrstab nominiert

Im besten SR-Alter angekommen: Volker Höpp aus Dauernheim

Ab sofort Teil des Verbandslehrstabs: Volker Höpp

Freudige Nachrichten für die Büdinger Schiedsrichtvereinigung! Mit dem Dauernheimer Volker Höpp (Bild) wurde ein Spitzenmann der Vereinigung in den Verbandslehrstab berufen. Der langjährige Hessenligaschiedsrichter wird dadurch ab sofort für Vorträge des Verbandes eingesetzt und kann so sein gesammeltes Wissen an Kameraden aus allen Teilen Hessen weitergeben.

Fast 23 Jahre Schiedsrichter, davon 11 Jahre als Kreislehwart und aktuell Futsal-Schiedsrichter im SFV-Bereich: Höpp bringt aus seinen Ämtern im KSA und seinen Aufstiegen draußen und in der Halle die nötige Erfahrung mit, um den Verbandslehrstab zu bereichern. Diese Woche wurde bekannt, dass der 41-jährige nominiert wurde. Eine tolle Auszeichnung für den Ehrenamtler. Das Amt des Kreislehrwartes hatte er vor rund zwei Jahren an Marcus Schmidt (Rohrbach) übergeben, der sich bei den kürzlich abgehaltenen Vorstandswahlen erkenntlich zeigte: „mir wurde der Einstieg in das Amt sehr leicht gemacht, nicht zuletzt durch die hervorragende Arbeit meines Vorgängers.“

Mit der Nominierung in den Verbandslehrstabt stehen dem Dauernheimer nun neue Aufgaben bevor. Nicht nur für ihn persönlich birgt das Vorteile, auch die Büdinger Schiedsrichterschaft profitiert vom Aufstieg Höpps im Referentenbereich. Üblicherweise bietet sich nur wenige Male im Jahr die Chance einen VLS-Referenten für die eigene Sitzung zu gewinnen, mit der Nominierung steht dafür nun ein weiteres Gesicht aus den eigenen Reihen zur Verfügung.

 

 

 

Talent, Fleiß und Förderung münden in der Hessenliga

Marius Ulbrich

Hessenliga-Aufsteiger Marius Ulbrich

Von Frank Schneider, erschienen im Kreis-Anzeiger am 27. Februar 2016

Als Student der Betriebswirtschaftslehre verfolgt der Büdinger Marius Ulbrich einen klaren Karriereplan. In seinem Hobby machte der 22-Jährige bereits die Erfahrung, wie schnell man die Erfolgsleiter nach oben klettern kann. In weniger als sieben Jahren stieg Ulbrich als Schiedsrichter von den unteren Jugendklassen bis zur Hessenliga der Senioren auf. Im Nachwuchsbereich steht der für den SV Phönix Düdelsheim pfeifende junge Mann als Assistent sogar in der Bundesliga an der Seitenlinie. „Am Anfang war die Hessenliga für mich noch Utopie. Was jetzt noch kommt, ist Zubrot“, erklärt der Student. Er liebt sein Hobby und widmet diesem auch viel Zeit, doch verbissen und um jeden Preis weitere Aufstiege anzustreben, kommt für ihn nicht infrage. Berufliche Dinge rücken in den Vordergrund, Marius Ulbrich möchte nach Ablauf seines dualen Studiums eventuell noch seinen Master machen.

In der Schiedsrichtervereinigung Büdingen sind sie stolz auf ihren erfolgreichen Nachwuchsreferee, dessen Talent sie frühzeitig erkannten und förderten. Nahtlos reiht sich Marius Ulbrich in die Reihe von Matthias Kristek, Volker Höpp oder Patrick Kalbhenn ein, die sich allesamt über die Büdinger Kreisgrenzen hinaus als Schiedsrichter einen Namen machten. „Ich habe von solchen Spitzenleuten natürlich profitiert, gerade wenn ich als Assistent mit ihnen unterwegs war.“ Kopieren mag Ulbrich keinen seiner ehemaligen Lehrmeister. Der 22-Jährige will seinen eigenen Stil pflegen und vor allem auf dem Platz immer authentisch sein. „Man kann als Schiedsrichter nicht einfach eine Rolle spielen, sondern muss ein Gefühl für Situationen entwickeln“, unterstreicht Ulbrich.

Was viele nicht wissen, auch Schiedsrichter müssen viel für ihre Fitness tun, wenn sie den Anforderungen in höheren Ligen gerecht werden wollen. „Ich gehe oft alleine laufen, da ist Selbstdisziplin gefragt“, schmunzelt Ulbrich. Nebenbei spielt er, wenn seine Zeit zulässt, noch ein wenig Tennis. Die eigene aktive Karriere als Fußballer hat er früh beendet. „Ich war verletzt und hatte dann in einer starken Jugendmannschaft in Düdelsheim den Anschluss verloren“, erinnert sich der Hessenliga-Aufsteiger. Also entschied sich Ulbrich mit 15 Jahren für die Pfeiferei. Dass er selbst gespielt hat und auch als Fußballfan in seiner Freizeit viel Fußball schaut, hilft Marius Ulbrich in der Praxis. Er kann sich gut in die Spieler auf dem Platz hineinversetzen und legt großen Wert auf eine vernünftige Kommunikation.

Noch als Teenager durfte Marius Ulbrich erste Spiele im Seniorenbereich leiten. Nicht immer lief alles glatt. Mit 17 Jahren brach er in der Kreisoberliga ein Spiel des heutigen Gruppenliga-Spitzenreiters SC 1960 Hanau nach mehreren Feldverweisen und einer aggressiven Stimmung auf dem Feld ab. „Aus dieser Sache habe ich viel gelernt“, betont der junge Schiedsrichter. Konflikte auf dem Feld vermeiden sei das oberste Gebot. Natürlich gelingt das nicht immer, gerade wenn die Emotionen hochkochen. Nach den Aufstiegen in die Gruppen- und später in die Verbandsliga rückte der Büdinger mit guten Leistungen in den Fokus der Verbandsverantwortlichen. Anfang November vergangenen Jahres war es soweit: Marius Ulbrich leitete sein erstes Hessenligamatch. In der Landeshauptstadt pfiff er die Partie zwischen dem SV Wiesbaden und Viktoria Griesheim. Für ihn ein Probespiel, doch alles ging gut und wenig später wurde sein Aufstieg in die Hessenliga vom Verbandsschiedsrichterausschuss offiziell bestätigt.

Die Fahrtstrecken werden weiter, erst recht wenn er im Jugendbereich deutschlandweit unterwegs ist. „Man muss sich privat und beruflich gut organisieren“, so der 22-Jährige. Manchmal geht es auf Kosten des privaten Vergnügens, die Spesen für die Pfeiferei entschädigen ein klein wenig. „Es geht mir aber nicht ums Geld, der Spaß steht klar im Vordergrund.“ Marius Ulbrich identifiziert sich voll und ganz mit seinem Hobby und auch mit der Büdinger Schiedsrichtervereinigung. Dort wirkt er als Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand mit und gestaltet unter anderem die Homepage der heimischen Schiedsrichter.

Marius Ulbrich ist selbstbewusst und intelligent und begegnet seinen Vorstandskollegen auf Augenhöhe. Auch auf dem Spielfeld ist souveränes Auftreten das A und O. Marius Ulbrich weiß das und ist sehr dankbar, dass sein Talent erkannt und gefördert worden ist. Womöglich war der Aufstieg in die Hessenliga nicht sein letzter. Jung genug für weitere Karrieresprünge ist der BWL-Student allemal.

Februar-Lehrabend mit KLW Marcus Schmidt

Kommenden Freitag steht für die Büdinger Schiedsrichter der erste Lehrabend im Kalenderjahr 2016 an. Nach den Neuwahlen des Vorstandes im Januar, referiert der alte und neue Lehrwart Marcus Schmidt zum Thema „Konflikte und deren Prävention“. Ein Paradebeispiel für die Flexibilität des Lehrwesens: neben starren regelbezogenen Inhalten rücken auch immer wieder weitreichende Themen in den Fokus, die den Umgang mit den Spielern auf dem Platz erleichtern soll. Ort und Zeit bleiben auch in der neuen Legislaturperiode gleich, ab 20 Uhr in der Bleichenbacher Gaststätte „Zur Traube“ geht es los!